Die menschliche Seite der Digitalisierung
Shownotes
Wie arbeiten Menschen am besten zusammen, um Digitale Transformation zu fördern? Wie sorgt man dafür, dass alle mitziehen? Warum sind alleinerziehende Frauen so starke Ressourcen? Und – warum sollten die Stühle in Meetingräumen immer Rollen haben? - Interview mit Karin Schönwetter, Vice President tätig ist bei kyndryl, und " IT Woman of the Year"..
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00:00:02: Dann hat sich was verändert.
00:00:03: Und das Tolle war, es kamen die Ideen aus dem Team, was man vielleicht noch anders machen könnte.
00:00:08: Alle haben mitgezogen und es gab immer noch Einzelne, die man dann nochmal mit Individualbeatmung mitnehmen musste oder wollte.
00:00:18: Herzlich willkommen zum Web- und Tech Podcast!
00:00:20: Hier erhaltet ihr Infos & Interviews zur Digitalisierung.
00:00:24: Mein Name ist Freddy Staudt Aber viel wichtiger heute bei uns im Studio Karin Schönwetter, die als Weißpräsident tätig ist bei Kindrel.
00:00:32: Dem weltweit größten Anbieter von IT-Infrastrukturdienstleistungen mit Achtzigtausend Mitarbeitern und die kürzlich zum IT Woman of the Year gekührt wurde.
00:00:45: Wir schauen auf den menschlichen Seite der Digitalisierung.
00:00:48: Wie arbeiten Menschen am besten zusammen?
00:00:51: Um digitale Transformation zu fördern?
00:00:53: Wie sorgt man dafür, dass alle mitziehen?
00:00:55: Warum sind alleinerziehende Frauen so starke Ressourcen und warum sollten die Stühle im Beating-Räumen immer Rollen
00:01:02: haben?".
00:01:03: Eine, die es wissen muss, teilt ihre Tipps.
00:01:06: Viel Spaß bei der heutigen Folge!
00:01:10: Herzlich willkommen zum Web&Tech Podcast heute mit Karin Schönwetter von Kindrel.
00:01:16: Und es geht um die menschliche Seite der digitalen Transformation.
00:01:21: Vielen Dank, dass du da bist, Karin.
00:01:23: Danke, dass ich da sein darf, Freddy.
00:01:26: Wir haben uns im Dezember kennengelernt bei einem Kindrel-Event wo es darum ging wie gut Deutschland auf das Zeitalter der autonomen KI vorbereitet ist.
00:01:34: wir kooperieren als PR-Gentursch sporadisch mit KindrelPR aber es gibt derzeit keine laufenden Projekte oder Verträge ist der Transparenz-Hinweis.
00:01:43: Wir nehmen diese Folge auf am einunddreißigsten Dritten kurz nach zehn Uhr.
00:01:48: und damit zu Kindrel, dem weltweit größten Anbieter von Dienstleistung für IT-Infrastruktur.
00:01:55: Kindrel bietet das Fundament für alles was mit der digitalen Transformation oder auch mit künstlicher Intelligenz zusammenhängt.
00:02:01: global über achtzigtausend Mitarbeiter.
00:02:03: dennoch muss man wahrscheinlich einigen Hörern den Firmennamenbuch stabilieren K Y N D R Y L Beziehungsweise.
00:02:12: die Menschen kennen die Firma vielleicht noch unter einem anderen Namen.
00:02:16: Magst du die Hintergründe und die heutige Ausrichtung von Kindrel erklären?
00:02:20: Absolut, in meiner vorherigen Firma wozu auch Kindre gehört hat was deutlich einfacher sich vorzustellen.
00:02:27: weniger Buchstaben nämlich nur drei.
00:02:29: wir sind entstanden aus einem Spin-off von der IBM.
00:02:33: Wir sind im November zwanzig, einundzwanzig mit dem kompletten IT-Infrastruktur Servicebereich von der IBM abgespalten worden.
00:02:41: Sind heute ein eigenständiges Unternehmen namens Kindrel.
00:02:44: Kindrel ist ein Kunstname entstanden aus Kindrel, der Gemeinschaft, der Familie, dem Zusammenhalt und Tendrel zusammen wachsen.
00:02:54: also das heißt wir wollen mit unseren Kunden, mit unserem Partnern gemeinsam Wachsen gemeinsam in die Zukunft gehen.
00:03:00: Das ist die Bedeutung von Kindrel, ich hab trotzdem immer ein Schild dabei wo Kindrel draufsteht damit ich es zeigen kann.
00:03:06: Komment aus Augsburg betone ich's glaub' ich immer bis sie falsch und keiner versteht wenn nicht kindrös.
00:03:14: Wie betonst du das falsch?
00:03:17: Uns fährt das eher etwas schwer.
00:03:18: Okay okay,
00:03:21: das schwäbische Ehr.
00:03:22: Genau!
00:03:23: Aber du hast es schon erwähnt, wir sind der weltweit größte Anbieter für IT-Infrastruktur Services und haben natürlich kommen aus der IWM wahnsinnig viel Erfahrung.
00:03:34: Wir haben unglaublich viele Menschen im Hintergrund die für unsere Kunden arbeiten und wir betreiben heute die Systeme von Banken.
00:03:43: Wir sorgen dafür dass Flugzeuge fliegen können.
00:03:47: Sorge dafür, dass die Produktionen am Laufen gehalten werden.
00:03:49: Wenn ihr nichts von uns hört, dann läuft alles gut und machen wir einen guten Job!
00:03:55: Und nicht nur Kindrel hat eine IBM Biografie?
00:03:57: Du selbst hast auch einer.
00:03:58: Kannst du deinen Werdegang zusammenfassen?
00:04:02: Also ich war oder bin dreißig Jahre jetzt schon in der IT-Brosche unterwegs.
00:04:06: Ich bin eher zufällig bei der IBM damals gelandet, das ist ein separater Geschichte.
00:04:11: Das machen wir dann im Podcast.
00:04:13: Es hat weniger was mit Techs zu tun durfte die duale Ausbildung bei der IBM machen und habe sehr schnell festgestellt, dass das Unternehmen perfekt für mich passt.
00:04:23: Weil die Themen Women Equality Diversity immer hochgeschrieben wurden in der IBM.
00:04:30: also wir hatten beispielsweise nineteenhundertdreiundvierzig schon die erste Vice-Presidentin.
00:04:35: Wir hatten die ersten Menschen mit Behinderung in Führungspositionen in der IBM sehr früh Und es hat mich schon bewegt und auch berührt und ich konnte mich in der Firma entfalten, mich weiterentwickeln und habe über die letzten Jahrzehnte vieles gemacht.
00:04:49: Ich war im Vertrieb, ich war in der Service Delivery ... Ich hatte mal zwei Hundert Techniker an mich berichten und wir haben Maschinen installiert.
00:04:57: Wenn Maschine nicht mehr liefen, sind sie repariert!
00:04:59: Da kamen nachts die Anrufe also tatsächlich so Kritzit Management at its best.
00:05:04: Dann gibt es auch ganz viele Geschichten dazu zu erzählen.
00:05:07: Und das hat mich schon sehr geprägt weil ich gemerkt hab, mit denen ich zusammengearbeitet hab, gerade im Servicesbereich.
00:05:14: Die wollten immer nur eins, dass die Systeme unsere Kunden laufen.
00:05:18: und das hat mich so bewegt, dass ich dann vor zwei Jahren entschieden habe von der IBM zu Kindrelle zu wechseln.
00:05:25: Und bin jetzt für alle Kunden in Deutschland zuständig, die nicht im Bankenversicherungssektor oder im Automotive-Sektor zugehörig
00:05:33: sind.".
00:05:34: Okay, da sind eine Menge Industriebereiche.
00:05:37: Und das war also damals schon die menschliche Seite der digitalen Transformation.
00:05:41: Aber da kommen wir gleich noch dazu!
00:05:43: Wir haben erwähnt, dass Kindrel im Bereich eine Infrastruktur zum Beispiel beim Betrieb von Mainframes führend ist.
00:05:48: Ihr geht in eurer Beratungstätigkeit aber weit darüber hinaus.
00:05:51: ihr beratet auch zu Applikationen, Prozessen, künstliche Intelligenz.
00:05:56: Ihr setzt solche Systeme auf, betreibt sie und schaut aber weit über den Tellerrand.
00:06:00: Ein Punkt, der mich im Vorgespräch fasziniert hat, war dein Satz Infrastruktur-Modernisierung geht nie ohne Nachhaltigkeit.
00:06:07: Führe das doch bitte mal an.
00:06:09: Wir alle, egal in welcher Industrie wir tätig sind ... Wir wissen, Nachhaltigkeit ist heute kein Nice to have mehr.
00:06:16: Nachhaltigkeiten muss in den Grundprinzipien eines jeden Unternehmens verankert sein und da rede ich nicht von dem Greenwashing das oft passiert sondern tatsächlich von der Nachhaltlichkeit.
00:06:26: Wenn wir jetzt in IT-Infrastrukturen gucken dann sind Veraltete als IT Systeme und Rechenzentren die massivsten Energieverbraucher in Unternehmen.
00:06:37: Ich kann nicht nachhaltig sein, wenn ich solche Systeme weiter betreibe.
00:06:40: Also brauche ich eine Modernisierung und viele dieser geschäftskritischen Systeme reichen momentan also in den letzten Jahren oder in den zukünftigen Jahren.
00:06:52: das Ende ihrer Lebensdauer ist muss was passieren.
00:06:55: Und es kann beispielsweise sein dass sich Anwendungen in die Cloud verlagen um meine eigenen Systeme herunterzufahren und dadurch den Energieverbrauch signifikant reduzieren.
00:07:06: Das heißt, wenn ich heute modernisiere, habe ich immer zwei Ziele.
00:07:10: zum einen will ich effizienter werden aber ich will gleichzeitig auch nachhaltiger werden und deswegen dieser Satz oder diese Prägung einer Modernisierung der veralteten Systeme ist immer die Grundlage für ein erfolgreiches Nachhaltigkeitsprojekt.
00:07:27: Und wie muss man sich das vorstellen?
00:07:29: Wenn man quasi immer komplexere IT-Prozesse und KI Anwendungen nutzt, wo man ja offensichtlich mehr GPU oder CPU braucht.
00:07:40: Wie lässt sich das mit Nachhaltigkeit verbinden?
00:07:43: Erst mal die Erkenntnis Sie wollen und sie müssen modernisieren und sich dann Partner zu suchen wenn sie im eigenen Haus die Expertise nicht haben.
00:07:50: Und so wie du sagst es ist immer komplexer Es ist immer größer und in vielen Unternehmen sind Silo Bereiche entstanden der Mainframe Bereich Die Anwendungsentwicklung In vielen Kundengesprächen, die sprechen nicht miteinander.
00:08:03: Ich sitze mit der Infrastruktur oder der Applikationsverantwortlichen zusammen, aber dass wir alle drei an einem Tisch sitzen kommt in zwanzig Prozent der Meetings vor!
00:08:12: Das ist immer mein Elster-Take.
00:08:14: wenn ich mich mit Geschäftsführern von Unternehmen treffe sage ich ihm holt alle an den Tisch weil am Ende und da kommt ja wieder die menschliche Seite dazu Wir müssen ja alle mitnehmen in die Modernisierung.
00:08:23: Und es ist heute kein IT-Infrastrukturthema mehr Es ist ein Business-Thema, getrieben durch Anwendungen, laufend auf Systemen.
00:08:32: Und wenn die Expertise in Unternehmen nicht mehr da sind ... Wenn Unternehmen gar nichts wissen, wo anfangen?
00:08:37: Auch da können wir einsteigen und sagen okay dann lass uns doch mal gucken Lass uns einen Assessment machen Wo wär's denn am sinnvollsten zu starten?
00:08:47: Und immer mit der Prämisse Run Transform Run.
00:08:51: Wir stoppen nicht das Unternehmen migrieren transformieren und machen weiter sondern wir machen es im laufenden Betrieb und haben die entsprechenden Experten weltweit sitzen, die dabei unterstützen.
00:09:02: Kannst du uns ein Beispiel nennen?
00:09:03: Wo ihr durch eine Änderung in der Infrastruktur CO-Zwei oder Energie eingespart habt, wie das ungefähr ablebt?
00:09:12: In vielen Situationen ist es tatsächlich die Verlagerung von Legacy Anwendungen an Wendungen, die On-Prem im eigenen Haus laufen in die Cloud Umgebung.
00:09:24: Einer unserer größten Kunden ist die HAPPA-Kleutzei, von ebm und Kindrel.
00:09:32: Wo wir immer wieder nach draußen gehen mit Pressemeldungen, was wir gemeinsam gemacht haben.
00:09:36: Und auch dort gehen wir gemeinsam Anwendungen in die Cloud Umgebung weg aus dem eigenen Haus wie ein Keller entrümpeln.
00:09:45: Was ist denn im Keller?
00:09:46: Was brauche ich noch?
00:09:47: Kann ich das für die Zukunft verwenden?
00:09:49: Entsorg' ich's?
00:09:50: Verlage ich es?
00:09:52: oder behalzt tatsächlich.
00:09:54: Das ist nichts anderes und je weniger ich Platz brauche im Keller, desto weniger Energie brauche ich um diesen Keller warm zu halten, trocken zu halten.
00:10:03: Also dieses Beispiel... So habe ich meine Kussine erst mal nicht verkehrt.
00:10:08: Okay!
00:10:09: Und in der Cloud kann man dann davon ausgehen da sind die Rechenzentren besser ausgelastet, stärkeres Loadbalancing und haben dadurch einen geringeren Gusserdruck?
00:10:18: Ja also wir haben die großen Hyperscaler AWS, also Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud.
00:10:27: Die Risiken natürlich auch Infrastrukturen haben, riesige Infrastruktoren Und diese mit unterschiedlichen Energien speichern.
00:10:35: Also da gab es ja mal AWS die nur mit nachhaltiger grüner Energie quasi die Rechenzahnung speist.
00:10:42: Das ändert sich immer wieder einmal.
00:10:43: aber Ja dadurch dass ist natürlich eine Masse ist die angeboten wird für Unternehmen und ich immer noch einen kleinen Teil davon brauche kann das extrem gut ausbalanciert und korrekt effizient angeboten werden.
00:10:57: Wenn ich eine eigene Cloud Umgebung bei mir im eigenen Haus habe, muss man sich die Kosten natürlich angucken.
00:11:02: also wenn es sehr spezifisch individuell für mich gemacht wird zu wissen wir aus jedem Bereich dann kannst auch austeuerer werden.
00:11:10: aber partizipiert war ich im Zug mit oder in Bustern ist der Preis meistens günstiger.
00:11:15: Hier kam jetzt schon zur Sprache, dass erfolgreiche digitale Transformation immer viel Kommunikation zwischen Menschen erfordert.
00:11:22: Du hast die Silos angesprochen.
00:11:23: Diese menschliche Seite der digitalen Transformation ist auch eines deiner Kernthemen.
00:11:28: Kannst du anhand einer Geschichte erläutern was dieser menschlichen Seite ist?
00:11:31: Ja das war ein Projekt vor zwei Jahren.
00:11:33: Das war bei einem mittelständischen Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe in Deutschland und wir wollten große Teile seiner Anwendungslandschaft in die Cloud überführen Und wir haben das geplant mit dem Kunden zusammen.
00:11:46: Technisch war alles perfekt vorbereitet, die Architektur stand und alles war definiert.
00:11:52: Es war wirklich bis ins kleinste Detail geplant.
00:11:54: Der Projektplan war super!
00:11:56: Wir haben den immer wieder angeguckt mit dem Kunden zusammen... ...und in Summe sollte das Projekt über zwölf Monate gehen?
00:12:04: Nach vier Monaten haben wir die Reißleine gezogen weil immer wieder aus einer Ecke aus der Welt überhaupt nicht vermutet hatten Störgeräusche kamen, Baustellen kamen die wir nicht gesehen haben.
00:12:16: Und wie er uns mehr und mehr gefragt hat um der Kunde und wir woran es eigentlich liegt?
00:12:21: Dann haben wir gesagt okay wir stoppen jetzt und jetzt gehen wir noch mal in nochmal vielleicht das erste Mal richtig in alle Teams und hören mal rein sprechen mit den Teams Mit den Fachbereichen mit den Betriebsmannschaften mit den Mitarbeitenden und dem Management wo wir entstehen, ob wir alle abgeholt haben und wir hatten sie nicht alle ab geholt.
00:12:44: Und damit kam immer wieder irgendein Thema auf das wir überhaupt nicht gesehen haben weil die Menschen Angst hatten.
00:12:50: Angst davor was passiert wenn alles automatisiert wird?
00:12:54: Angst dvor... Was das eigentlich diese Umstellung bringt im Alltag, ob es nicht viel schwieriger wird um Systeme zu betreiben und das Management... In Summe war das Management viel zu weit weg von der Basis.
00:13:07: Von den Menschen die mit dem System arbeiten mussten.
00:13:12: Als wir angefangen haben zuzuhören und Workshops gemacht haben und erklärt haben was die Perspektive der einzelnen Bereiche der Menschen ist dann hat sich etwas verändert.
00:13:24: Es kamen die Ideen aus dem Team, was man vielleicht noch anders machen könnte.
00:13:28: Alle haben mitgezogen – es gab immer noch Einzelne, die man dann nochmal mit Individualbeatmung mitnehmen musste oder wollte.
00:13:37: aber der Widerstand wurde kleiner und diese Energie, die auf einmal im Unternehmen war.
00:13:41: also wir hatten das Projekt in Summe schneller abgeschlossen als der Projektplan gezeigt hat weil alle mitgezogen haben.
00:13:49: Die Technologie ist nicht der entscheidende Faktor.
00:13:52: Am Anfang steht immer der Mensch und wenn ich den Menschen nicht von Anfang an mitnehme, dann werde ich ja auch kein Technologiprojekt erfolgreich
00:13:59: umsetzen.".
00:14:00: Oder sei es der perfekte Projektplan wurde nochmals verbessert durch diesen Prozess?
00:14:05: Der wurde...der war nicht perfekt.
00:14:07: Der wurde perfekt!
00:14:09: Das
00:14:09: hat sich doch als Nichtperfektor
00:14:11: ausgestellt.
00:14:12: Hast
00:14:13: du...?
00:14:13: da eine bestimmte Methode oder bestimmte Prinzipien, nach denen du vorgehst um diese menschliche Seite der digitalen Transformation zu begleiten mit all der Erfahrung die du jetzt mitbringst.
00:14:24: Im Endeffekt sind es immer drei Dinge für mich.
00:14:28: ich gehe ganz ganz früh rein in den Dialog mit dem Beteiligten und nicht nur auf Geschäftsführerebene auf See Level sondern ich versuche immer auch teilzusehen wenn Workshops stattfinden um zumindest am Anfang da zu sein um zuzuhören.
00:14:44: Ich glaub, eine meiner Stärken liegt darin Menschen miteinander zu connecten auf Menschen zuzugehen und Vertrauen zu schaffen.
00:14:51: Und genau das ist ja das Notwendige bei solchen Projekten.
00:14:56: Ehrlich und authentisch sein.
00:14:57: So wie ich jetzt hier bin und spreche so bin ich in der Arbeit, so bin nicht Zuhause.
00:15:02: Das ist die Karin Schönwetter, die es einfach gibt und das spüren Menschen dann auch und sie vertrauen mir.
00:15:08: Und das Dritte befähigen, statt sie zu überrollen.
00:15:12: Menschen Plattformen zu geben um sich zu zeigen und sich auszuprobieren und Fehler
00:15:15: zuzulassen.".
00:15:16: Was war denn dein Lieblingsprojekt in Sachen digitaler Transformation
00:15:20: in den letzten Jahren?
00:15:23: Eines bei einem ganz großen Versicherungsunternehmen, zwanzig-einundzwanzig.
00:15:28: das war meine letzte Rolle in der IBM bevor ich dann gewechselt bin zur Kindrail.
00:15:31: Ich war Managing Director für einen globalen Versicherungskonzern mit Sitz in Bayern Und habe ein Projekt mit übernommen, das bereits am Laufen war.
00:15:42: Da ging es um die Migration der Core-Versicherungsanwendung vom Mainframe auf Intel Server.
00:15:51: Das hört sich einfach an ist es aber nicht ... Das ist ein Riesenthema und es war jahrelang eine Diskussion.
00:15:57: Das Core-System ist natürlich mehr wie Schatzkamer.
00:16:01: Genau, absolut!
00:16:02: Also das ist höchst kritisch dass diese Anwendungen läuft.
00:16:06: Und als ich das Projekt übernommen habe, wurde es mir übergeben mit den Worten.
00:16:11: Das werde ich nie vergessen.
00:16:12: Frag nicht zu viel?
00:16:14: Weil wenn wir nicht alles wissen sind wir am Ende auch nicht diejenigen, die schuld sind.
00:16:18: und dann hab' ich das Kollegen angekündigt.
00:16:21: Nee, nee so kann ich kein Projekt betreuen und hab angefangen mich einzuarbeiten mit intern zu sprechen in der IBM aber auch mit dem Kunden und hatte sehr schnell eine sehr vertrauensvolle und respektvolle Beziehung zu den Verantwortlichen auf Kundenseite.
00:16:40: Es war wirklich ein komplexes und schwieriges Projekt, die Teams sind oft am Rand der Verzweiflung gewesen, weil wir nicht mehr wussten wie wir weitermachen sollen.
00:16:49: Woran bestand die?
00:16:52: Wo hat John Projekt dann?
00:16:54: First of a kind!
00:16:55: Es gab es vorher noch nicht... Das heißt, wir haben tatsächlich im Laufendenprojekt Dinge entwickeln müssen, damit wir überhaupt die Anwendung migrieren können.
00:17:03: Es gab es nicht!
00:17:04: Es gab keinen Plan dafür.
00:17:07: Wir haben diesen Plan am offenen Herzen quasi mitentwickelt und mit dem Ziel ... das war Ostern, zwanzig, dreieinzwanzig meint ich.
00:17:17: Da sollte dann der Caterover stattfinden.
00:17:19: Das alte Cut abschalten und das neue laufen noch mit einer Übergangszeit von zwei, drei Wochen.
00:17:26: Darauf haben alle hingearbeitet und der verantwortlich auf Kundenseite.
00:17:30: Und ich, wir hatten so eine gute Beziehung am Ende dass wir uns nur noch SMS geschrieben haben mit Der Call eben lief nicht gut.
00:17:36: Ich habe Sorge das wir es gegen die Wand fahren was machen wird.
00:17:38: Dann haben wir kurz gechattet und uns ausgetauscht haben neue Experten reingeholt und Es war so eine tolle Art der Zusammenarbeit und es gab's vorhin.
00:17:46: Das wurde auch immer wieder bestätigt auf Kundenseite.
00:17:49: Wir haben schon durch den Wechsel eines neuen Teams auf IBM-Seite noch mal eine ganz andere Fahrt aufgenommen.
00:17:56: Und es war ein erfolgreiches Projekt.
00:17:58: und wir haben dieses Ostern, das war schon, wir sind alle auf Hab Acht gestanden.
00:18:03: Klappt es oder klappt es nicht?
00:18:04: Das ist für mich wie Raumfahrt!
00:18:06: Und das ist eigentlich das Schöne daran die Menschen zu spüren.
00:18:10: sie wollen einfach nur dass es läuft... eines meiner schönsten Projekte, tatsächlich war es auch so ein gewaltiges und ein signifikantes für das Unternehmen wahr.
00:18:23: Ja ich bin immer wieder beeindruckt bei Versicherung wenn man sich überlegt über welche Zeiträume die ihre Daten aufheben müssen.
00:18:30: Sechzig-achtzig Jahre!
00:18:32: Wenn man an der Lebensversicherung denkt über wie viele Hardwares das über die Zeit laufen muss.
00:18:41: Und hast du ein Beispiel wo's von vornherein richtig gut gelaufen ist mit der Kommunikation?
00:18:45: Ja tatsächlich, das war bei einem Versicherungsunternehmen.
00:18:50: Da war ich bei Kindrel noch für Mainframe verantwortlich.
00:18:53: Das war so mein erster Job beim Kindrel und wir sind zu der Versicherung zum CIO eingeladen worden.
00:19:00: Modernisierung des Mainframes Und der CIO des Kunden des Versicherungunternehmens hat von vornherein den Infrastrukturleiter und die Applikationsverantwortliche an einen Tisch gesetzt.
00:19:12: Wir saßen zusammen in diesem Meeting Und dann habe ich zuerst die Mainframe Study, die Kinderelle jährlich rausbringt, präsentiert.
00:19:20: Die wollte der CIO hören und dann hab' ich die Erkenntnisse daraus berichtet und hab erklärt und hat der Infrastrukturleiter irgendwann gesagt was das jetzt eigentlich soll.
00:19:32: warum müssen wir uns das jetzt anhören?
00:19:34: Dann hat er den CIO gesagt doch!
00:19:36: Ich möchte das hören weil ich muss mich auch monitionieren.
00:19:40: Ich muss wissen, was im Markt vorangeht wenn ich mit den Vorständen spreche.
00:19:46: Sondern da hat er das erste Mal den Infrastrukturleiter etwas zur Ruhe gebracht In dem Meeting.
00:19:51: dabei war ein Expatte aus Brasilien von Kindrell Mainframe-Expatte Den ich immer wieder mit der zuholt Gustavo gerade wenn es um Modernisierungsthemen beim Kunden geht.
00:20:02: Und Gustavo, der kommt gut an bei den Kunden weil er viel Expertise hat.
00:20:06: Er war im brasilianischen Militär und erzählt wie er die Mainframe beim prasilianischen Militär betreut hat bei der Armee und was da für Situationen waren?
00:20:16: Die Applikationsverantwortliche, die fand das so spannend und so greifbar.
00:20:21: Die Stühle hatten Rollen unten.
00:20:23: Und die ist immer näher zu guter Rollen.
00:20:27: Ich mach gerne Meetings mit Stühlen, mit Rollen weil du dann siehst wie sich die Menschen bewegen und das war einfach genial.
00:20:34: also dieses ich erwarte dass Infrastruktur und Applikation zusammenarbeiten was es CIO vorgegeben hat und das hat funktioniert.
00:20:42: wir haben jetzt also das war vor eineinhalb Jahren jetzt erfolgreich auch die T&T abgeschlossen des Projektes
00:20:51: Okay, also auch das nehmen wir mit bei Meetings immer Stühle
00:20:54: mit Rollen.
00:20:56: Um die menschliche Interaktion des Soziogramm den Geographisch
00:21:00: abzulesen.
00:21:03: Genau!
00:21:04: Wenn man an digitale Transformation oder Digitalisierung denkt ist natürlich ein anderes Thema.
00:21:09: Immer zumindest im Vordergrund künstlicher Intelligenz da macht ja auch eine Menge.
00:21:13: ich nehme an dass die meisten Projekte heutzutage irgendwie eine Komponente von künstlerer Intelligenzen drin haben.
00:21:20: Hast du da auch ein Lieblingsprojekt?
00:21:23: Meine Lieblungsindustrie in dem Zusammenhang ist der Handel.
00:21:27: Ich sage mal, ich bin der beste Konsument.
00:21:30: Ich habe viel mit Handeln zu tun und bestelle viel online einfach aus Zeitgründen und weil es sehr praktisch ist.
00:21:35: Das heißt... ...ich war selbst Betroffene bei den ganzen Einschränkungen als die Lieferketten zusammengebrochen sind, als Covid war.
00:21:44: Ich hab gesehen wir sind so abhängig von allem!
00:21:47: Was kann man denn hier besser machen?
00:21:49: Das war übrigens auch in der IBM immer so dieses Motto, die Welt ein Stückchen besser machen.
00:21:54: Und das treibt mich auch an was können wir dann in dem Zusammenhang besser machen!
00:21:58: Du hast gefragt mit KI und dass ja viele Projekte mit KI zu tun haben... Ja mehr als fünfzig Prozent der Projekten haben heute mit KI zutun aber jetzt gar nicht im großen Stil, dass ich sage.
00:22:11: Ich meine die gesamte Lieferkette einer Expeditionsunternehmens neu und optimiere sie sondern wir in Deutschland vielleicht gerade in Deutschland Wir stehen immer noch am Anfang mit KI.
00:22:21: erleben In Unternehmen bringen das heißt die Unternehmen sind flächendeckend in dem Status Dass Sie an kleinen Newscases testen was KI tatsächlich machen kann wenn wir die Logistik angucken.
00:22:36: Also mein Sohn arbeitet bei einem Logistiker in der Nähe von Augsburg.
00:22:41: Der hat jetzt wenig mit KI zu tun, aber da sehe ich immer, dass er mit Zetteln und so weiter immer noch arbeitet, wo ich sage, könnte man vielleicht anders machen?
00:22:51: Ich kann Dinge automatisieren, ich kann Engpässe vorhersagen, die Prozesse effizienter gestalten.
00:22:58: Das kann nicht alles, gerade wenn es um Waren verschippen und einkaufen etc.
00:23:03: geht.
00:23:04: Das funktioniert alles!
00:23:06: Eines meiner Lieblingsthemen ist trotzdem im Handel.
00:23:10: Wir sind mit einem großen Handelsunternehmen in Norddeutschlands, momentan dabei einen Workshop, einen Hackathon aufzusetzen um herauszufinden wie KI-Agenten bei der Modernisierung ihrer Legacy Anwendungen, ihrer Core Anwendung helfen können.
00:23:31: und Der Retailer hat in den letzten zwei Jahren schon vieles an einzelnen Use-Cases in unterschiedlichen Bereichen gemacht, um Zeugnisse zu schreiben.
00:23:43: Wo war es im Einkauf, um Vergleichen anzustellen?
00:23:47: Und jetzt steht der Retail da und sagt ich habe so viele.
00:23:50: Ich glaube, ich habe fünfzig POCs.
00:23:52: irgendwo laufen Proof of Concepts.
00:23:54: Aber was bringt's mir denn wenn die alle singulär laufen?
00:23:58: einen Agenten, der mir eine Governance drüberlegt.
00:24:03: Und das versuchen wir jetzt gerade mit dem Retailer zu machen, um alle POCs mal zu bündeln und zu gucken.
00:24:08: wie können wir das nach oben treiben oder nach vorne treiben?
00:24:11: Und für sein Legacy-System einen KI-Agenten zu entwickeln mit den Mitarbeitenden zusammen, in Form eines Hackathons also so eine Art der Gamification ja auch, um KI ins Unternehmen zu bringen.
00:24:27: Spass, diese Diskussionen mit den Kunden machen Spaß.
00:24:30: Weil sie wollen aber sie wissen halt so recht wie?
00:24:32: Ja spannend darauf wollte ich auch noch hinaus.
00:24:34: durch KI gestützte Prozesse drohen ja auch manchmal Prozisse irgendwie intransparent zu werden.
00:24:40: in Deutschland will glaube ich niemand eine Blackbox-KI die Entscheidung willkürlich zufällig vorschlägt oder vielleicht sogar Diskriminierung beinhaltet.
00:24:50: Die EU versucht Auswüchse durch Regulierung zu vermeiden.
00:24:54: Der Nachteil ist wiederum dass dadurch europäische Unternehmen bei der Entwicklung hinterherhinken, was ist deine Einschätzung?
00:25:02: Ist Deutschland und Europa beim Einsatz von KI auf dem richtigen Kurs?
00:25:07: Also ich sehe es sehr differenziert.
00:25:11: Ja, Europa ist stärker reguliert und ich glaube das ist auch eine Chance für uns denn am Ende wird Vertrauen der entscheidende Faktor sein ob KI sinnvoll genutzt wird oder nicht.
00:25:30: Ich unterbreche ungern, aber da ihr diesen Podcast bis hierher angehört habt seid doch so nett!
00:25:35: Gebt uns fünf Sternchen damit andere uns besser finden und folgt uns damit ja auch den nächsten Episoden erhaltet.
00:25:41: Nächstes Mal geht es um digitale Barrierefreiheit mit Susi Bauma ein echter Augenöffner für alle die sich mehr Benutzervreundlichkeit von Software- und Webseiten wünschen oder sich schon einmal über Captures geärgert haben.
00:25:55: Auf welchen Bildern ist hier ein Motorrad zu sehen?
00:26:00: Ach so.
00:26:01: Und wenn ihr Fragen zur Public Relations habt, Content braucht oder einen Vorschlag und Anmerkungen für diesen Podcast schreibt mir freddy staut an infoatwebandtag.de.
00:26:13: Jetzt weiter mit Karlan Schönwetter.
00:26:17: Manche sagen voraus Europa wird dann irgendwann mal überholen weil die tatsächlich wie soll man sagen funktionierenden verlässlichen Prozesse hier quasi eingeübt sind.
00:26:28: So, und das ist der zweite Punkt wir müssen auch mutiger sein im Dinge ausprobieren.
00:26:32: da sehe ich ja auch meinen Job drin dass sich mit den Unternehmen jetzt im kleinen Anfang und KI ausprobiere und technisch betrachtet.
00:26:42: Wir haben uns als Kindrel Policy as a Code veröffentlicht.
00:26:46: Es wird in die Technik automatisch eingepflanzt und integriert und automatisch überprüft Das KI-Modelle regeln Automatischeinhalten, Entscheidungen nachvollziehbarer werden.
00:26:59: Riesigen früher erkannt.
00:27:01: Aber ich geb dir schon recht!
00:27:02: Wir dürfen nicht überholt werden und das ist der Appell an alle Unternehmen.
00:27:06: Wir müssen mutig sein, wir müssen statten, wir mussten loslegen und holt euch die Hilfe... Das kann Kinderessein, es können auch andere Partner sein.
00:27:13: KI-Agenden sind die neuen Mitarbeiter in Unternehmen.
00:27:16: Das ist nicht eine Technologie, jetzt sind die neun Mitarbeiter Anerkannt werden, die müssen integriert werden in die Teams und das ist die Unternehmenseite, die da gefragt wird.
00:27:26: Und auf der anderen Seite absolut!
00:27:27: Wir dürfen nicht nur auf die Regulatory gucken.
00:27:30: also das eine geht nicht alles andere.
00:27:32: aber ich bin schon froh dass wir in vielen Bereichen regulierter sind als vielleicht woanders weil mit Vertrauen und mit Ausprobieren kriegen wir glaube ich dann auch den Schritt in die Zukunft auch als Deutschland hin.
00:27:45: Aber du würdest schon sagen, ein bisschen mehr Geschwindigkeit wäre angesagt.
00:27:50: vielleicht lieber diese fünfzig POC mal starten, auch wenn die Governance zu dem Zeitpunkt noch nicht sitzt und nach und nach schauen wo sich die KI bewährt?
00:27:59: Ja Und wenn ich mich interessierte auch, warum Menschen Dinge tun oder nicht tun.
00:28:04: Wenn ich in einem Unternehmen bin und feststelle war ein anderes Handelsunternehmen.
00:28:09: Das war mein erster Kundenworkshop als ich bei Kindry war.
00:28:12: Ich saß am Tisch.
00:28:13: da waren acht Menschen.
00:28:16: nur die Infrastruktur.
00:28:17: das ist dieses Beispiel.
00:28:18: es war keine Anwendungsentwicklung Und in dem Workshop ging es aber darum, herauszufinden mit welcher Anwendung wir jetzt starten um zu gucken ob diese Anwendungen die Cloud überführt werden können.
00:28:28: Aber es war gar keiner von der Anwendungsentwicklung dabei weil der Infrastrukturleiter gesagt hat nein das macht er!
00:28:34: Aber er war überhaupt nicht in der Lage das zu bewerten.
00:28:37: und da sind so dieses.
00:28:38: ich habe Angst um einen Job.
00:28:39: Ich gebe das nicht raus.
00:28:41: und da kommen wir immer wieder zum Menschen.
00:28:43: warum treibt Menschen an gewisse Dinge zu tun oder nicht.
00:28:48: Das kriegen wir nur behoben, wenn wir individuell in die Unternehmen reingucken.
00:28:51: Wo steht ihr?
00:28:53: Und die Geschäftsleitung, ja, Appellant alle Geschäfts- leitungen, Ihr seid diejenigen, die sagen können okay, wir gehen jetzt den nächsten Schritt.
00:28:59: wie es dann auch immer passiert.
00:29:01: Karin als wir uns kennengelernt haben im Dezember hattest du ganz frisch den Titel verliehen bekommen IT Woman of the Year.
00:29:09: Herzlichen Glückwunsch!
00:29:10: Danke
00:29:10: schön.
00:29:12: Werdet diesen Titel verlieren und wofür?
00:29:15: Ja, das war wirklich genial.
00:29:16: Also ich wurde nominiert für Women of the Year in IT.
00:29:21: Das ist vom Vogelmedia Verlag in Augsburg-Zufällig, wo ich auch bin und Kindrel hat gesagt wir nominieren Karin Und am Ende waren das unterschiedliche Kategorien.
00:29:33: Ich war in der Kategorie CXO Nominiert.
00:29:36: Es war so die Finale oder die höchste Nominierung.
00:29:40: Das andere waren Teilbereiche Und am Ende haben Stimmen darüber entschieden, wie viele Stimmen hast du?
00:29:45: Mit mir waren noch siebzehn weitere mit Bewerberinnen im Rennen.
00:29:50: Ich wusste dann irgendwann ... ich bin da in den letzten drei.
00:29:54: Weil ich anwesend sein sollte bei der Verleihung Ende November war ich auch und hab tatsächlich Latin den ersten Platz gemacht.
00:30:01: Es werden Führungspersönlichkeiten in der IT-Brosche gewürdigt die eben nicht nur fachlich sondern auch kulturell prägen.
00:30:09: Und das macht mich ganz stark stolz, weil das ist das was ich ja mit Leidenschaft seit vielen Jahren mache.
00:30:14: Vor twenty-five Jahren habe ich Mädchen Powerpoint erklärt.
00:30:17: Ich bin im Diversität Beirat der Uni Stuttgart, weil ich versuche auch dann Weiblichen Nachwuchs in die IT-Broschen zu bekommen.
00:30:26: Das ist aber kein Award für mich.
00:30:29: Das ist ein Team-Award des gesamten Teams in Kindrel und mit allen, mit denen ich immer zu tun habe.
00:30:35: auszeichnet steht eigentlich für eine moderne und menschenzentrierte Art von Leadership für mich.
00:30:42: Dieser Team Diversity, um vielleicht auch Frauen oder Mädchen in Mitberufe zu bringen ist gerade wieder so ein bisschen im Rückschritt.
00:30:50: wie ist da deine Einschätzung?
00:30:52: Kann ich jetzt leider nur bestätigen dass wir nicht wirklich nach vorne gehen?
00:30:56: Wir stagnieren eher Und wenn ich mit der Uni Stuttgart zusammensitze und frage, wie der Anteil von Frauen in diesen Mintberufen oder Mintstudiengängen ist, dann ist er rückläufig.
00:31:10: Ich bin noch nicht ganz dahintergekommen, woran das jetzt wirklich liegt ... Also ja, wir haben global einige politischen Strömungen, die sicherlich
00:31:17: ... Wo gibt es solche Investionen?
00:31:20: Absolut!
00:31:20: Umso mehr freut's mich, dass wir als Kindrelter auch weiterhin auf dem Pfad bleiben und sagen, uns ist es wichtig, Diversity Klussion und so weiter.
00:31:29: Und vielen Unternehmen ist es wichtig, also wenn ich mit SAP spreche, mit Kollegen von meinen Unternehmen oder Kolleginnen dann treibt alles gleiche an Frauen in Führungspositionen zu bekommen.
00:31:44: aber das ist kein rein politisches Thema Es ist ein unternehmerisches Thema, es ist ein gesellschaftliches Thema.
00:31:50: Also ich glaube auch dass wir als Deutschland immer noch hinterher hinken.
00:31:54: schaffen wir die Möglichkeiten für Frauen tatsächlich, auch wenn sie alleinerziehend sind im Beruf zu bleiben.
00:32:00: Geht es finanziell?
00:32:01: Gehts zeitlich?
00:32:01: Nein, natürlich nicht!
00:32:03: Genau da haben wir nämlich die ersten Herausforderungen für viele Frauen überhaupt dabei zu bleiben ich bevorzuge ja Vertriebsleiterin bei mir die Teilzeit und Kinder haben weil Viel, viel schneller auf den Bummen kommen in diesen Runden als wenn ich mit dem Pauschal gesprochen habe.
00:32:23: Mit vielen Männern zu tun haben... Aber das
00:32:26: kann ich auch aus meiner Erfahrung bestätigen.
00:32:28: Diese Mütter sind meistens wahnsinnig strukturiert und kriegen wahnsinn nicht
00:32:34: viel hin.
00:32:34: Absolut!
00:32:35: In ihren
00:32:36: vier Stunden, fünf Stunden pro Tag.
00:32:38: Ich glaube, was wir tun können alle.
00:32:39: Und das ist das, was mich immer antreibt viel mehr als Vorbilder rauszugehen... ich bin ganz normal!
00:32:44: Ich habe einen neunzehnjährigen Sohn und ich hab meine Schwierigkeiten die es in der Familie gibt.
00:32:50: Ich hab Eltern gepflegt, als sie krank waren.
00:32:52: Ich bin raus aus dem Job und wieder rein in den Job.
00:32:55: Mein Karriereweg ist nicht geradlinig.
00:32:59: Es gibt immer irgendein Modell wie's dann funktioniert hat drüber zu sprechen und zu sagen, hey du wirst dich ganz oft so fühlen als würdest du nichts hinkriegen.
00:33:08: Es wird alles gegen die Wand fahren und das ist normal.
00:33:10: es geht trotzdem weiter.
00:33:11: ich glaube da können wir besser werden einfach zu sagen Wir sind auch nur Menschen egal auf welcher Position und das funktionieren.
00:33:18: Das macht Spaß in der IT zu arbeiten.
00:33:20: Und der Appell auch noch mal an alle Frauen Die IT ist genial um Homeoffice zu machen Um am Spielplatz den Call zu machen um ein krankes Kind zu pflegen und trotzdem mal E-Mails zu checken, das kann ich in vielen anderen Berufen nicht tun.
00:33:33: Und da ist deswegen IT schon ziemlich cool!
00:33:38: Das hast du schön gesagt und seh' ich auch so... Wenn jetzt eine Hörerin oder ein Hörer denkt, klingt gut mit Kindrel und oder mit Karen Schönwetter möchte ich gerne in Kontakt kommen?
00:33:48: Was sollten die tun?
00:33:49: wie erwischen sie dich?
00:33:50: oder wie erwischen sie wenn sie doch Automotive oder Banking Finance machen wehen andern?
00:33:55: was empfiehlst du?
00:33:56: Also ich freue mich über jede Kontaktaufnahme und am liebsten über LinkedIn.
00:34:00: Und würde das notfalls dann auch weitergeben, aber da ich interessiert bin an Menschen und nicht an den Unternehmen des Seleiten sondern tatsächlich was können wir gemeinsam vielleicht besser anders machen?
00:34:11: Wie können wir uns gegenseitig helfen?
00:34:13: Einfach über LinkedIn kontaktieren!
00:34:15: Da würde ich mich sehr, sehr freuen.
00:34:16: Wir sind natürlich als Kindjoule auf Veranstaltungen oder auf Events unterwegs dann auch einfach abfragen oder nachgucken.
00:34:24: Aber LinkedIn ist sicherlich der beste Weg, um in Kontakt zu kommen mit
00:34:29: mir.
00:34:30: Karin!
00:34:30: Ich beende den Podcast immer mit der Frage nach einem einzigen Tipp – in diesem Fall der einzige Tipp wenn du einem C-Levelmanager einer mittelständischen Firma nur einen einzigen Tip geben dürftest zur digitalen Transformation.
00:34:43: Welcher
00:34:43: wäre das?
00:34:45: Starten Sie nicht mehr die Technologie starten sie immer mit den Menschen Denn am Ende entscheidet nicht die Technologie über den Erfolg eines Projektes, sondern immer der Mensch.
00:34:55: Und fragen sie sich was wollen wir verändern und wo wollen wir am Ende
00:35:03: stehen?
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